ÖsterreichUngarn
Österreich-Ungarn

Königreich Kroatien und Slawonien

Österreich-Ungarn 1867-1918: Königreich Kroatien und Slawonien

Das Königreich Kroatien und Slawonien hatte eine Fläche von 42.521 km² und im Jahr 1914 2.669.900 Einwohner.
Die Hauptstadt Kroatien-Slawoniens war Agram (Zagreb).

Mit dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867 und dem Ungarisch-Kroatischen Subausgleich wurde die Beziehung Kroatiens zu Ungarn auf eine neue Basis gestellt, wobei die Dominanz Ungarns prinzipiell unangetastet blieb. Der ungarische Reichstag hatte weiterhin ein Aufsichtsrecht über die kroatische Regierung und insbesondere über den Ban. Die Aufteilung Kroatiens in verschiedene Herrschaftsgebiete wurde insofern verstärkt, als Dalmatien bei der westlichen Reichshälfte verblieb.
Infolge des mit Ungarn getroffenen staatsrechtlichen Ausgleichs besaß das Königreich Kroatien und Slawonien hinsichtlich der inneren Verwaltung, der Kultus- und Unterrichtsangelegenheiten und des Justizwesens eine Autonomie. Gemeinschaftlich waren die Militär-, Finanz- und Münzangelegenheiten, das Handels-, Gewerbe-, Bank- und Kommunikationswesen, das See-, Handels- und Bergrecht und die Gesetzgebung über die Staatsbürgerschaft. In die Magnatentafel des ungarischen Reichstags entsendete Kroatien außer den Erzbischöfen, den Bischöfen und dem Großpropst des Zagreber Domkapitels 3 Abgeordnete des kroatisch-slawonischen Landtags (kroatisch Sabor), 40 vom Landtag gewählte Abgeordnete, welche auch das Recht hatten, sich bei den Parlamentsverhandlungen der kroatischen Sprache zu bedienen.
Im Mai 1870 wurde auch das Verhältnis von Rijeka (Fiume) geordnet, indem die Stadt an Ungarn, das Küstenland an Kroatien fiel. Der revidierte Ausgleich von 1873 setzte den Kroatien vorbehaltenen Teil der Einkünfte auf 3 ½ Millionen, die Zahl der Abgeordneten zum Reichstag auf 34 fest. Durch das kaiserliche Manifest vom 15. August 1873 wurde auch die kroatisch-slawonische Militärgrenze provinzialisiert und der Zivilverwaltung unterstellt. Über die Verwendung des Vermögens der Grenze wurde 1877 mit Ungarn ein Vertrag geschlossen. Die völlige Einverleibung der Grenze an Kroatien erfolgte am 15. Juli 1881. Die Vorfälle auf der Balkanhalbinsel seit 1876 sowie die Okkupation Bosniens und der Herzegowina (1878) hatten die großkroatische Agitation neu belebt. Im Landtag bildete sich eine besondere großkroatische Fraktion, die Rechtspartei, welche Ungarn und den von Ungarn ernannten Banus aufs heftigste angriff. Aus Anlass der Anbringung neuer ungarischer Amtsschilder kam es sogar im August 1883 zu Unruhen, zu deren Dämpfung außerordentliche Maßregeln ergriffen werden mussten.


     

 









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