ÖsterreichUngarn
Österreich-Ungarn

Oesterreich-Ungarn (Österreich-Ungarn)

Das Land Österreich-Ungarn von 1867-1918 bei Oesterreich-Ungarn.

Österreich-Ungarn, amtlich 1869-1918 Österreichisch-Ungarische Monarchie. Des Weiteren auch Donaumonarchie oder K.u.K-Monarchie genannt. Österreich-Ungarn war ein ehemaliger Vielvölkerstaat in Mittel- und Südosteuropa und hatte (1910) 676.615 km² und (1910) 51,39 Mio. Einwohnern. Die Hauptstädte waren Wien (Österreich) (Ganz Wien in 7 Tagen: Ein Zeitreiseführer in die k.u.k. Monarchie) und Budapest (Ungarn) (Kleine Geschichte Budapests). Österreich-Ungarn umfasste den Ostalpen-, Donau- und Karpatenraum, das böhmische Becken sowie die Adriatische Ostküste und deren Hinterland.
Österreich-Ungarn war ein Vielvölkerstaat und hatte neben den beiden Staatvölkern Deutsche und Ungarn Tschechen, Slowaken, Polen, Ukrainer, Serben, Kroaten, Bosniaken, Slowenen, Rumänen, Italiener (siehe Bevölkerung).
Staatsrechtlich war Österreich-Ungarn eine Personal- und Realunion (Doppelmonarchie) zwischen den im Reichsrat vertretenen Königreichen und Ländern (Kaiserreich Österreich, Zisleithanien (auch Cisleithanien)) und den Ländern der ungarischen Krone (Königreich Ungarn, Transleithanien). In beiden Teilen war die Krone erblich im Hause Habsburg-Lothringen. Gemeinsam verwalteten beide Bosnien-Herzegowina. Die staatsrechtliche Verbindung der zwei Reichshälften wurde 1867 durchgeführt. Danach waren beide Staaten in allen inneren Angelegenheiten selbständig. Gemeinsame (pragmatische) Angelegenheiten waren Außenpolitik und Kriegswesen und deren Finanzen, verwaltet durch k. und k. Ministerien.
Wirtschaft und Münze wurden nach gleichen Grundsätzen behandelt (dualistische Angelegenheiten). Eine einheitliche Verfassung für die gesamte Monarchie kam nicht zustande. Die Verwaltung wurde ausgeübt durch die gemeinsamen, den Delegationen verantwortlichen Ministerien. In Österreich übte der Kaiser die gesetzgebende Gewalt gemeinsam mit dem Reichsrat, in Landesangelegenheiten mit den Landtagen der Länder aus. Der Reichsrat bestand aus dem Herrenhaus von (1914) 291 und dem Abgeordnetenhaus von (1914) 516 auf 6 Jahre vom Volk gewählten Mitgliedern. Die Stadtverwaltung in den Kronländern führte die Statthalterei (Landesregierung), de Selbstverwaltung der Landesausschuß. In Ungarn übte die Gesetzgebung der König mit dem Reichstag aus, der aus der Magnatentafel (Oberhaus) von (1914) 366 und der Repräsentantentafel von (1914) 413 auf 5 Jahre gewählten Abgeordneten bestand. Die Verwaltung Bosnien-Herzegowinas (1878 besetzt, seit 1908 Reichsland) war dem k. und k. Finanzministerium übertragen und wurde seit 1910 durch eine Landesregierung mit Landeschef und Landtag ausgeübt.
Zum Ende des ersten Weltkriges löste sich Österreich-Ungarn auf und wurde durch die Verträge von Saint Germain (10.09.1919) und Trianon (04.06.1920) unter die so genannten Nachfolgestaaten aufgeteilt:
Österreich (12,4 % Fläche, 12,6 % Einwohner),
Ungarn (13,8 % Fläche, 15,2 % Einwohner),
Tschechoslowakei (20,7 % Fläche, 26,8 % Einwohner),
Polen (12,0 % Fläche, 15,1 % Einwohner),
Rumänien (16,7 % Fläche, 12,1 % Einwohner),
Jugoslawien (21,1 % Fläche, 14,7 % Einwohner),
und Italien (3,3 % Fläche, 3,1 % Einwohner).

     
     
     

 


















 


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